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Nicola de Maria
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geb. am 6.12.1954 in Foglianise
Nicola de Maria will das Schöne malen. In weitgehend abstrakten, farbglühenden Bildern gibt er seiner Sehnsucht und seinem Respekt gegenüber der Natur Ausdruck.
"Diese in Farben und Formen verdichteten Naturerscheinungen lösen beim Betrachter den Reichtum der Empfindungen und eine Erregtheit der Seele aus, die Nicola de Maria selbst angesichts der Schönheit der Natur erfährt", schreibt Ingrid Mössinger 1994 anlässlich einer Ausstellung im Kunstverein Ludwigsburg.
Nicola de Maria komponiert und improvisiert mit brillant leuchtenden Streifen, Farbfeldern und Flecken auf Leinwänden, Papieren oder sogar Samt. Fast so, als wolle er Rhythmen und Klänge und die Weite des Universums in seinen Bildern festhalten.
"Es ist eine stets erneuernde und ihrem Wesen doch treu bleibende Malerei voller Leichtigkeit und Optimismus, voller Lebensfreude und Vitalität", schreibt Peter Baum anlässlich der Ausstellung neuer Gemälde in der Galerie der Stadt Linz (1999).
Seine Karriere beginnt Nicola de Maria in den frühen 70-er Jahren mit fotografischen Arbeiten. Ab 1975 entsteht eine Vielzahl von Zeichnungen auf Schreibpapier, zuerst mit Bleistift, dann mit Pastell-, Öl- und Wasserfarben. Mit zunehmendem Erfolg geht er dazu über, Farben direkt auf Wänden aufzutragen und kleine Leinwand-Gemälde zu produzieren.
Unter dem Titel "Trionfo della Carità" (Triumph der Barmherzigkeit) präsentiert der Künstler 1988 in eine Reihe von empfindsamen wie charakteristischen Papierarbeiten, die in den Jahren 1985 bis 1987 entstanden sind. Sie führen eine Vielfalt von Formen und Farben vor: eine Welt voller Energie.
Jedes einzelne Blättchen - einfach herausgerissen aus handelsüblichen Notizblöcken - trägt ein mehr oder weniger philosophisches Motto. Darunter "Il bel tempo" (Schöne Zeit), "25 baci" (25 Küsse), "Goccia d'acqua" (Wassertropfen) oder "Voce della Felicità" (Stimme des Glücks).
"Nicola de Maria ist der Magier einer Welt der Erinnerungen und Hoffnungen, einer Welt voller Schönheit und Glück. Regno dei Fiori, Universo senza Bombe, Libertà segreta segreta. Tu è ritratto di me stesso. Sempre regno dei Fiori, diese Titel, zwischen Gebet und Gedicht, beschwören eine transzendentale und übernatürliche Welt von in sich ruhender Leichtigkeit", formuliert Jean-Francois Mozziconacci.
Der Kritiker Achille Bonito Oliva bringt Nicola de Maria in die geistige Nähe der Transavanguardia. Dafür spricht die Poesie seiner Farben sowie die Verwendung von chiffreartigen Zeichen, die seinen Bildern eine metaphorische Bedeutung geben.
In der Kunst des 20. Jahrhunderts ist die Vision von schönen und glücklichen Zeiten kaum fantasievoller und strahlender zum Ausdruck gebracht worden.
Nicola de Maria lebt in Turin.
Ausgewählte Einzelausstellungen:
1990 Testa Orfica. Musée des Beaux Arts, Nîmes
1994 Giorni parole e stelle fiori. Kunstverein Ludwigsburg
1999 Gemälde 1996. Galerie der Stadt Linz
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